Gewässer - Kanäle

Allgemein

Das nordrhein-westfälische Kanalnetz mit den Wasserstraßen

  • Dortmund-Ems-Kanal
  • Rhein-Herne-Kanal
  • Datteln-Hamm-Kanal
  • Wesel-Datteln-Kanal
 

wurde seit Bestehen auch zum Angeln genutzt. Über Jahrzehnte ist der Landesfischereiverband als Pächter für die Bewirtschaftung und Hege zuständig. Die Kanäle weisen einen guten Fischbestand auf .
Hauptsächlich kommen Rotaugen, Brassen, Karpfen, Schleien, Flussbarsche, Zander und Aale vor. Außerdem umfasst das Artenspektrum einige Kleinfischarten, Muscheln und Krebse. Die Kanäle weisen nur in Teilbereichen naturnahe Strukturen auf. Es fehlen demnach für viele Fischarten Laichmöglichkeiten.

 

Daher sind für die Erhaltung eines artenreichen Fischbestandes Fischbesatzmaßnahmen unverzichtbar. Unter anderem werden Jungfische der nachfolgend benannten Arten ausgesetzt: Aale, Karpfen, Schleien und Zander.

Die fischereilichen Fachschriften berichten immer wieder über den Fang kapitaler Fische. So sind die Kanalstrecken als gute Karpfen- und Raubfischreviere bekannt.


Erlaubte Fanggeräte

  • 2 Angelruten mit je einem Haken
  • Senke bis zu 1x1 m für den Köderfischfang (Bei Benutzung einer Senke dürfen keine Angelruten im Einsatz sein)

Fangbeschränkung

  • 3 Karpfen pro Tag
  • Mindestmaß der Schleie 25 cm
  • Das Befahren der Betriebswege (Leinpfade) mit Fahrzeugen ist nicht gestattet. Betriebsanlagen dürfen lt. Strompol.-VO nicht betreten werden.